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   Traisental-Donauland  
Die Region

Beschreibung

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Wirtschaft

Entlang der Traisen wurden schon früh Mühlen gebaut. Durch die häufigen Niedrigwasser und die damit verbundenen Einbußen wurden immer mehr Mühlbäche errichtet. Heute bestehen an den Mühlbächen entlang der Traisen 16 Stromerzeugungsanlagen. Diese sind meist nur von sehr geringer Leistung und werden privat betrieben.

Tourismus

Für den Sommertourismus sind die Traisentäler wenig geeignet, was vor allem am steilen Gelände und an fehlenden Seen liegt. Zum Bergsteigen und Klettern hingegen finden sich viele lohnende Ziele, von denen einige (trotz längerer Anreise) zu den Wiener Hausbergen zählen:

  • Gippel (1669 m) und teilweise Göller (1766 m) – mit weiter Fernsicht und möglichen Übergängen zur Rax-Schneeberg-Gruppe und zu den Mariazeller Bergen
  • Muckenkogel (1250 m) und Reisalpe (1399 m)
  • Türnitzer Höger (1372 m) und Eibl (1002 m).
  • Für Wintersport und Schitouren eignen sich fast alle der genannten Berge, in den Tälern verlaufen mehrere Loipen.

Im Traisental sind einige Schauhöhlen, wie etwa jene in der Anthofrotte, zu besichtigen.

Insgesamt spielt der Tourismus wirtschaftlich nur eine kleine Rolle, der Bevölkerungsrückgang im Oberlauf beträgt stellenweise mehr als ein Prozent jährlich. Als Gegenmaßnahmen entstehen mancherorts Kulturvereine und es wird verschiedentlich ein Spezialtourismus gefördert. So ist das Traisental beginnend in Traismauer von einem Radweg, in Form eines Familien- und Pilgerradweg, der mit seiner Länge von 111 km bis Mariazell weiterführt, erschlossen.Aber auch die Landwirtschaft und die Gastronomie setzen verstärkt auf regionale Produkte, die auch im Register der Traditionellen Lebensmittel eingetragen sind. Dementsprechend sind auch die Regionen Mitglieder im Verein Genussregion Österreich. Im Einzelnen sind das Fruchtsäfte], der Traisentaler Hofkas und das Wild in den Revieren rund um Lilienfeld

Weinbau

Seit einer Gesetzesnovelle 1995 ist das Traisental das jüngste Weinbaugebiet Österreichs. In der Gegend wurde einer der ältesten österreichischen Weinsamen gefunden, der nachweislich aus der früheren Bronzezeit (zirka 2000 v. Chr.) stammt

Im untersten Traisental – von der Donau bis zum Raum St. Pölten – ist Weinbau auf sandigen Lössböden und Konglomeraten möglich. Das Weinbaugebiet Traisental umfasst über 770 Hektar Anbaufläche und ist somit das kleinste Österreichs.Im Jahr 2006 wurde das Traisental als erstes DAC-Gebiet für Riesling zugelassen.

Verkehr

Die Hauptverkehrsroute im Traisental ist die Mariazeller Straße (B20). Im unteren Traisental verläuft die Kremser Schnellstraße (S33).

Zusammenfassend betrachtet, vermitteln die vier Seitentäler der Traisen verschiedene Zugänge vom Donauraum und vom Wienerwald in die Steirisch-Niederösterreichischen Kalkalpen. Einige, wie die Mariazeller Route der B20, werden seit langem benützt; die Mariazellerbahn verläuft jedoch wegen des steilen Geländes durchs hügelige Pielachtal und umgeht so den südwestlichen Talschluss der Traisen bei Annaberg.

Am 10. Juni 2007 wurde der Traisentalradweg eröffnet, der sich über 111 Kilometer vom Donauradweg in Traismauer bis nach Mariazell erstreckt.